07. February 2011 00:00 Alter: 7 yrs
Kategorie: Aktuelles

Jahresversammlung der Feuerwehr Konnersreuth – Langjährige Mitglieder geehrt


„Besserer Feuerschutz und effizientere Hilfeleistung möglich“

Jahresversammlung der Feuerwehr Konnersreuth – Langjährige Mitglieder geehrt

Konnersreuth. (jr) „Durch das neue HLF 20/10 ist jetzt ein besserer Feuerschutz und eine effizientere Hilfeleistung möglich“, sagte Feuerwehr-Vorsitzender Franz Pflaum, bei der Jahresversammlung der Wehr im Gasthof Schiml. Damit erinnerte er an die Indienststellung des neuen Fahrzeugs im September vergangenen Jahres.

In seinem Jahresbericht erinnerte Vorsitzender Franz Pflaum an das umfangreiche Geschehen in der Wehr. Neben geselligen Veranstaltungen galt der Besuch allen weltlichen und kirchlichen Festen der Marktgemeinde. Nichts von seiner Attraktivität verloren hat nach den Worten des Vorstands das „Spiel ohne Grenzen“ im Rahmen des Ferienprogramms. Gut besucht das Gartenfest im Juli, wozu auch das speziell ausgearbeitete Kinderprogramm mit gesorgt hat. Beim Jubiläum des Wasserzweckverbands sorgte die Feuerwehr für das leibliche Wohl der Gäste. Der 17. Preisschafkopf war gut besucht, neuer Vereinsmeister wurde Markus Neumann. Den kameradschaftlichen Zusammenhalt stärkte die Winterwanderung zur Forstteichhütte, die Heimkehr verlief ohne „Verluste“. Höhepunkt des vergangenen Jahres war die kirchliche Segnung des neuen HLF 20/16. Vorsitzender Franz Pflaum verspricht sich noch mehr Schlagkraft und bessere Hilfeleistung seiner Wehr.

Jugendwart Andreas Wurm berichtete von 17 Jugendlichen, davon drei Mädchen, die derzeit aktiv sind. Für sie fanden zwanzig Übungen und Unterrichte statt, die gut besucht wurden. Höhepunkt waren ein dreitägiges Zeltlager in Rodenzenreuth, sowie der Jugendleistungsmarsch in Wiesau und der Jugendwissenstest in Konnersreuth. Beim vereinseigenen Preisschafkopf sorgten die jungen Leute für das leibliche Wohl der Gäste. Interessant auch die Atemschutzübungsstrecke in Tirschenreuth, wobei vor allem der Übungsparcours bleibenden Eindruck hinterließ. Für heuer kündigte Wurm einen Besuch des Feuerwehrmuseums in München an, weiter geplant ist die „Jugendflamme“, eine 24-Stunden-Schicht, sowie die Teilnahme am Jugendwissenstest und der Jugendleistungsmarsch.

Schriftführer Thomas Neumann bezifferte den aktuellen Mitgliederstand auf 308 Personen. Kassierer Klaus Richtmann konnte geordnete Finanzen vorweisen. Bei den Ergänzungswahlen wurden Michael Härtl und Philipp Schwan neu als Vertrauensleute gewählt, beide gehören nun dem Verwaltungsrat an. Bürgermeister Max Bindl sagte, „bei der Feuerwehr ist viel los, dies wurde in den Berichten deutlich“. Sein Dank galt für den ehrenamtlichen Einsatz in vielen Bereichen. Den aktiven Feuerwehrkameraden bescheinigte er viel Herzblut, im Umgang mit ihren Fahrzeugen und bei der Hilfeleistung. Der Bürgermeister zeigte sich überzeugt, dass durch das neue Fahrzeug die Einsatzbereitschaft weiter verbessert wurde. Dank galt der aktiven Jugendarbeit, diese nannte er eine Investition in die Zukunft. Das gesellschaftliche Leben der Wehr nannte er eine Bereicherung und gratulierte vorab der Wehr zu ihrem 120. Geburtstag, den sie heuer feiern kann. Einen Wunsch hatte der Bürgermeister noch, dass die Feuerwehr heuer beim Bürgerfest sich wieder mit einer Spaßmeile für Kinder beteiligt. Kreisbrandinspektor Andreas Wührl nannte die geleistete Arbeit nicht selbstverständlich und dankte den Aktiven, dass sie ihre Freizeit opfern, um anderen Menschen helfen zu können. „Was nützt das beste Fahrzeug, wenn ich keine Mannschaft habe“, sagte Wührl vielsagend. Im Landkreis gibt es aktuell 4100 Feuerwehr-Dienstleistende in 105 Wehren, die im vergangenen Jahr so viele Einsätze hatten, wie noch nie – und dies alles ehrenamtlich. Ausdrücklich lobte Wührl dabei die kleineren Ortsteilfeuerwehren, die unbedingt erhalten werden sollen. Abschließend gab es noch kurze Details zur Integrierten Leitstelle.

Mit Ehrennadeln und Urkunden wurden langjährige Mitglieder geehrt. Zehn Jahre Mitglied ist Dieter Wenzel, 25 Jahre dabei sind Reinhard Ernstberger, Martina Scharf, Franz Kraus, Herbert Walenta, Franz Neudert, Roland Andritzky, Thomas Siller und Gerlinde Graßold. 30 Jahre Mitglied sind Anita Strauß, Richard Eckert, Richard Härtl, Rainer Walenta, Doris Pflaum, Lydia Fick, Sabine Lindner, Sylvia Robl, Martina Kopp, Beate Thoma, Marianne Härtl, Hermine Schaumberger und Maria Ullrich. 40 Jahre dabei sind Anton Eckstein, Klaus Jäger, Walter Günthner, Guido Härtl, Karl Jäger und Oswald Panrucker. 50 Jahre Mitglied ist Ferdinand Fröhlich, 60 Jahre dabei Franz Queitsch.

Zu den Bildern:

Bild 1708 – Neue Vertrauensleute wählte die Feuerwehr Konnersreuth in den Verwaltungsrat. Gewählt wurden Philipp Schwan (2. von links) und Michael Härtl (2. von rechts). Dazu gratulierten Vorsitzender Franz Pflaum (links) und Kommandant Alfons Haberkorn. (jr)

Bild 1712 – Langjährige Mitglieder zeichnete die Feuerwehr Konnersreuth für ihre Treue zur Wehr aus. Unser Bild zeigt die Geehrten, die seit vielen Jahrzehnten der Wehr verbunden sind, mit (von links) Kreisbrandmeister Albert Fröhlich und Kreisbrandinspektor Andreas Wührl, sowie (von rechts) Kommandant Alfons Haberkorn, Bürgermeister Max Bindl und Vorsitzender Franz Pflaum. (jr)

Bilder: jr

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Arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehr

Wehr wurde zu 72 Einsätzen gerufen – 38 aktive Kameraden

Konnersreuth. (jr) Ein arbeitsreiches Jahr steht hinter der Feuerwehr Konnersreuth. Im vergangenen Jahr wurde die aktive Mannschaft 72-mal zu Einsätzen gerufen, sagte Kommandant Alfons Haberkorn bei der Jahresversammlung.

Im abgelaufenen Jahr fanden 23 Übungen und Unterrichte statt. Die vorgeschriebenen Übungen wurden von 38 aktiven Kameraden besucht. Kommandant Alfons Haberkorn ließ kurz die Höhepunkte der Ausbildung Revue passieren. Höhepunkte waren gemeinsame Übungen in Arzberg, Kondrau und Pechbrunn. Im Einsatzbereich ragen die Technischen Hilfeleistungen mit 19 Einsätzen heraus, gefolgt von 15 Sicherheitswachen und zehn Brandeinsätzen. Erstaunlich die hohe Anzahl von 15 Fehlalarmen. Im Rahmen der Schneeräumaktion wurde das Dach der Turnhalle von den Schneemassen befreit. Durchgeführt wurde wieder eine Brandschutzunterweisung im Kindergarten und der Grundschule. 16 Rauchmelder konnten den Eltern von Neugeborenen übergeben werden. Nicht fehlen durfte im Kommandantenbericht die Anschaffung des neuen HLF 20/10, „das jetzt zum Mittelpunkt unserer Wehr geworden ist“, sagte Haberkorn. Er bat eindringlich alle Einsatzkräfte an den Übungen teilzunehmen, um sich mit der Ausrüstung und Technik des neuen Fahrzeugs vertraut zu machen. „Nur so ist es möglich, Menschen, Tiere, Sachwerte und die Umwelt zu schützen“, sagte Haberkorn.


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